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20.10.2017 | regioconsult in FG-Bau-Zeitschrift "konkret" zur Wohnungs-baupolitik aus Sicht der Wirtschaft

Unter dem als Aufforderung zu verstehenden Titel: "Das eine tun ohne das andere zu lassen" schreibt Uwe Luipold von regioconsult in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift der Fachgemeinschaft Bau, "konkret" über die schwierige Balance, die es bei zunehmender Flächenkonkurrenz in der Wohnungsbaupolitik zu bewahren gilt:

"Derzeit schielen Investoren und Wohnungsbauentwickler verstärkt auf die vermeintlichen Flächenpotenziale in den Gewerbegebieten der Stadt. Die Wirtschaft der Zukunft, so das Versprechen, wird leise und sauber werden und ihre Nachbarn nicht mehr stören. (...) Allerdings hat die Sache einen Haken: Ein Blick auf die innenstadtnahen Gewerbeflächen der Stadt, etwa die Gebiete Neukölln-Südring, Herzbergstraße oder Moabit, zeigt, dass diese Flächen neben Industrie- und Handwerksbetrieben auch klassische Ver- und Entsorgungsbetriebe, Logistiker und Großhandelsunternehmen beherbergen. Diese Betriebe finden an anderen Stellen der Stadt keinen Platz, weil sie gleichzeitig Emissionen verursachen und auf die Nähe zur City angewiesen sind."

Der Artikel knüpft an die Arbeit von regioconsult in mehreren Projekten an, beim "ExWoSt Gebietsmanagement Herzbergstraße" oder dem Gewerbeflächenmonitoring "GEMO 2016" ist die zunehmende Flächenkonkurrenz unterschiedlicher Nutzungen in der Stadt der kurzen Wege zentrales Thema. Weitere Debattenbeiträge zum Miteinander von Stadt und Wirtschaft veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen auf unserem Blog:

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