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Aller Anfang ist leicht - Auftaktveranstaltung des Gebietsmanagements in der Herzbergstraße

bild004_kleinEine Auftaktveranstaltung am 15. März gab den Startschuss für das Förderprogramm „ExWoSt“ in Berlin-Lichtenberg: Das erste Treffen legte den Grundstein für die Zusammenarbeit aller Akteure und stellte das Gebietsmanagement vor. Im Vordergrund standen das nachbarschaftliche Kennenlernen sowie der Austausch von Ideen und Meinungen. Der Gastgeber Dr. Walter Pohl begrüßte gut 80 Teilnehmer der Veranstaltung in der Wäscherei der Lichtenberger Werkstatt für Behinderte (LWB) in der Bornitzstraße.

Bezirksbürgermeisterin Monteiro: "Wir unterstützen den Gewerbestandort Herzbergstraße"

bild011_kleinBezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro gab in ihrer Ansprache die Richtung vor: Der gesamte Bezirk befindet sich im Wandel – der Zuzug von Gewerbetreibenden aus anderen Teilen der Stadt eröffnet neue Chancen und Herausforderungen. Sie möchte sich explizit für die Gewerbetreibenden einsetzen, da Arbeitsplätze und Unternehmen von größter Bedeutung für die Zukunft des Bezirks sind.

Marion Nüske, Leiterin des Büros für Wirtschaftsförderung, erläuterte im Anschluss nochmals die Eckpunkte des Gebietsmanagements, das als Teil des bundesweiten Forschungsprojekts „Experimenteller Wohn- und Städtebau (ExWoSt)“ durchgeführt wird.

regioconsult führt die Regie beim Gebietsmanagement. Uwe Luipold und Hannah Graßl, die zuständige Projektmanagerin, gaben dazu einen Überblick über die von den Teilnehmern geäußerten Erwartungen und stellten Formate wie Unternehmensfrühstücke und Workshops für eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit im Gebiet vor.

Zahlreiche Projekte zeigen: In der Herzbergstraße bewegt sich was

Bei der Auftaktveranstaltung vorgestellte aktuelle Investitionsprojekte:

Pantrac GmbH: Verdoppelung der Produktionskapazitäten zur Herstellung von Kohle- und Graphitprodukten
DQuadrat: Bau einer neuen Logistikhalle für mehrere Einzelnutzer mit Büroflächen
TOPAS 147 GmbH: Bau und Vermietung von bis zu vier neuen Hallen im Gewerbegebiet
Lichtenberger Werkstatt für Behinderte: Erweiterung mit zahlreichen Werkstätten in der Bornitzstraße

Zentrale Forderung: Der Erhalt des Standorts als Gewerbegebiet

bild024_kleinIn der anschließenden Diskussion war der Status des Standorts Herzbergstraße als Gewerbegebiet ein Schwerpunkt. Investoren wünschen sich einen verbindlichen B-Plan, der die Nutzungsmöglichkeiten festschreibt und somit Planungssicherheit gewährt. Mehrere Vortragende unterstrichen die Bedeutung der Sicherung des Standorts als Gewerbegebiet, weil zahlreiche Produktionsanlagen und Werkstätten Lärm, Emissionen und Verkehr verursachen und somit mit anderen Nutzungen in Konflikt geraten könnten.

Viele Unternehmer nutzten die Veranstaltung, um erstmals ausführlich mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen, gemeinsame Interessen auszuloten und Pläne zu schmieden.

Vielversprechende Themen für eine verstärkte Kooperation im Projektgebiet sind demnach u.a.:

  • Personalentwicklung / Recruiting
  • Breitbandverkabelung
  • strategischer Einkauf
  • Außendarstellung des Gewerbegebiets

Diese Themen könnten zukünftig im Rahmen von Arbeitsgruppen und Workshops weiter vertieft werden. Weitere Themenvorschläge oder Ideen können jederzeit hinzugefügt werden.

Um dieses Netzwerk weiter zu pflegen und zu vertiefen lud Jorge Guimet bereits zur nächsten Veranstaltung in die Räumlichkeiten seines Unternehmens, der BerlinerLuftTechnik GmbH ein.

Bildergalerie der Auftaktveranstaltung:

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Der Auftakt in Bildern

Zur Bildergalerie:
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