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Standortbedingungen von Gewerbegebieten der Zukunft: Die Herzbergstraße im Realitätscheck

Welchen Standortanforderungen müssen die Gewerbegebiete der Zukunft gerecht werden? Für die Befragten steht ein Faktor, der erst seit wenigen Jahren in den Focus gerückt ist, mittlerweile sogar an der ersten Stelle: Die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen "Breitbandanbindung" an das Internet. Auf den Plätzen folgen das gute "Flächenangebot", die "ÖPNV-Anbindung" sowie die "räumliche Nähe zu Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen der gleichen Branche".

Doch wie schlägt sich das Gewerbegebiet Herzbergstraße als ein Standort von heute in der Gegenüberstellung mit diesen Anforderungen?  Gerade bei den wichtigen Faktoren "Breitbandanbindung" und "Nähe zu ... Einrichtungen" sehen die Experten das Gewerbegebiet Herzbergstraße eher schlecht aufgestellt. Besser sieht das Bild dagegen beim Flächenangebot aus: Dieser wichtige Faktor wird - ebenso wie das gute ÖPNV-Angebot - als eine deutliche Stärke des Standorts angesehen.

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Auch in einigen anderen Bereichen ist das Gewerbegebiet durchaus gut aufgestellt: die lokale Vernetzung der Unternehmen wird ebenso positiv gesehen, wie die Nähe zu den Mitarbeiterwohnorten. Stärken also, auf die der Standort setzen kann.

Soll das Gebiet Herzbergstraße aber auch mittelfristig wettbewerbsfähig bleiben, so gilt es vor allem im Bereich der Breitbandanbindung nachzulegen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Initiative des Büros für Wirtschaftsförderung, die das Gebiet bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe als Modellgebiet für den Breitbandausbau platziert hat. Nun gilt es auf den Ergebnissen dieser Untersuchung des TÜV Rheinland aufzubauen und auch konkrete Maßnahmen folgen zu lassen. Das Gebietsmanagement wird am Ball bleiben.