RegioConsult

Perspektiven der Mobilität

Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft in der Hauptstadtregion Berlin

Mobilität ist eine Basis für Prosperität und gesellschaftliche Teilhabe für alle Berliner. Ihre Weiterentwicklung erfordert deshalb eine Strategie, die sich an klaren und gemeinschaftlich definierten Zielen orientiert. Dies gilt in besonderem Maß zu einem Zeitpunkt, an dem neue Technologien die urbane Mobilität grundlegend zu verändern beginnen und der gesellschaftliche Wandel ein neuartiges Nutzerverhalten, neue Bedarfe und veränderte Erwartungen gegenüber Mobilität formt.

Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf neue politische Schwerpunktsetzungen haben sich die Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg (UVB) dem Thema angenommen.

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Die zentralen Herausforderungen, also insbesondere die wachsende Stadt, der demographische Wandel und die zunehmende Individualisierung, führen in allen Bereichen der Mobilität zu Veränderungen. Neue Technologien und Geschäftsmodelle wie E-Mobilität, autonomes Fahren oder Sharing-Modelle können helfen diesen Wandel positiv und nachhaltig zu gestalten, sind jedoch gleichzeig selbst zentrale Treiber. Um deren Potenziale effektiv auszunutzen und Risiken zu minimieren ist eine aktive Begleitung des Prozesses durch unterschiedliche gesellschaftliche Akteure, sowohl aus der Wirtschaft, aus sozialen Bereichen, als auch aus der Politik erforderlich.

Im Auftrag der Unternehmensverbände Berlin und Brandenburg hat regioconsult - unter anderem im Rahmen eines Experten-Workshops - Bereiche identifiziert an denen die weitere Debatte anknüpfen soll, um die Region im Bereich Mobilität weiterhin stark und zukunftsfest zu positionieren.

Zu diesen Themenbereichen gehören unter anderem:

Flächenkonkurrenz:
Das Thema „Wem gehört die Stadt?“ befasst sich mit der Frage der Konkurrenz der verschiedenen Mobilitätsmodelle und Akteure um die Flächen im öffentlichen Raum.

Partizipation und gesellschaftlicher Konsens:
Wie können die potenziellen Nutzer in die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte einbezogen werden?

Rechtlicher Rahmen:
Die rechtlichen Rahmenbedingungen und das entsprechende Verwaltungshandeln machen die Entwicklung, Erprobung und Einführung neuer Mobilitätsansätze teilweise schwierig.

Digitale Infrastruktur:
Die neuen Mobilitätsmodelle nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und benötigen daher eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.



Laufzeit: Juni bis November 2016.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an den Projektbearbeiter, Simon Argus.

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In der Presse

Im Rahmen der Pressekonferenz "Mehr Tempo für Berlin" stellten die Unternehmensverbände Berlin (UVB) am 5. Juli 2017 das von regioconsult erstellte Diskussionspapier "Mobilität in der wachsenden Stadt" der Hauptstadtpresse vor. mehr...

Dokumente zum Download

Zum Diskussionspapier

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