RegioConsult

Das Jahr der Schönheit 2008/09

Ausgangssituation und Idee

Während der Standort Neukölln-Südring sich durch außerordentliche Standortqualitäten auszeichnet, ist sein Image stark geprägt vom Einfluss des nördlich angrenzenden Stadtteils Neukölln. Profilierung und Imageentwicklung wurden damit zu einer zentralen Aufgabe im Rahmen des Stadtumbau West. Der Begriff "Jahr der Schönheit" wurde bewusst gewählt um zu polarisieren. Schönheit und Neukölln – sicherlich derzeit kein klassisches Begriffspaar. Dies sollte sich durch das "Jahr der Schönheit" ändern. Durch eine aktive Pressearbeit wurde die dynamische Entwicklung des Stadtraums und die aktive Rolle der ansässigen Unternehmen demonstriert. Mit den konkreten Projekten wurden die Unternehmen dazu bewegt, sich mit "ihrem" Standort zu identifizieren und an seiner Gestaltung mitzuwirken. Dazu gehörten gemeinsame Aktivitäten, aber auch individuelle Beiträge einzelner ansässiger Betriebe.

 

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Projektbeschreibung

Anknüpfend an eine Idee von Herrn Gründemann (Ferak Berlin GmbH) wurde gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen das "Jahr der Schönheit" im Gebiet Neukölln-Südring ausgerufen. Diese zunächst einmalig geplante Initiative könnte auch der Startschuss zu wiederkehrenden Aktivitäten – zu Mottojahren in Neukölln-Südring – sein. Geplant waren die Durchführung, Initiierung oder Begleitung von Aktionen, die sich in das Jahresmotto einfügen. Mit Blick auf die Öffentlichkeitswirksamkeit der Initiative sollten derartige Aktivitäten möglichst regelmäßig stattfinden. Begleitet wurden die Projekte durch eine aktive Pressearbeit, die durch die Einbeziehungen von Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung an Relevanz gewann. Durch die öffentlichkeitswirksame Präsentation der von den Unternehmen realisierten Projekte wurde eine Win-Win-Situation erwirkt: Neukölln-Südring gewann an Qualität, insbesondere aber wurde das Image des Standorts aufgewertet. Der Wirtschaftsstandort Südring kommt stärker in den Focus der Öffentlichkeit und wird als aktiver Standort wahrgenommen. Die Unternehmen andererseits profitierten von der begleitenden Pressearbeit und konnten ihre eigenen Aktivitäten öffentlichkeitswirksamer präsentieren.